1. Tag: Selbstanreise zum Treffpunkt Ort Raabs, Kanueinschulung, Beginn der Kanutour, ÜN/F oder ÜN/HP im Jugend- und Familiengästehaus
2. - 4. Tag: Kanuerlebnis auf der Thaya in Tages-Etappen, Transfers mit klimatisiertem Kleinbus, ÜN/F oder ÜN/HP im Jugend- und Familiengästehaus
4. Tag: Tourenende in Drosendorf 15:00
Das Jugend- und Familiengästehaus: Nichtraucherhaus
liegt direkt an der Thaya, fast brandneu und besitzt eine hervorragende Infra-Struktur:
- Cafe mit Barbereich
- Spielzone mit Billard, Tischtennis und vielem mehr,
- Speiseräume
- Gastgarten/Veranda, teilweise überdachte Terrasse
- Internetcorner
- Fitness- und Trainingsbereich (kostenlos)
- Sport- und Mehrzweckhalle
- Kletterwand (kostenlos)
- Kegelbahn (Euro 6,- pro Stunde)
- Sauna und Kräuterbad (kostenlos)
- Verleih von Fahrrädern (Euro 1,- pro Stunde) und Walkingstöcken
DIE VERPFLEGUNG:
Übernachtung mit Frühstück:
reichhaltiges Frühstücksbuffet mit warmen Getränken und Fruchtsäften
Übernachtung mit Halbpension:
Frühstück wie oben + Abendessen in Buffetform:
Suppe, frische Salate, Hauptspeisen (vegetarisch oder Fleischgericht), Nachspeisen und Fruchtsäfte
DIE THAYA:
Nebenfluss der March
Auf einer sanftwelligen, wald- und teichreichen Granithochfläche zwischen Zwettl und Gmünd entspringt beim Ort Schweiggers einer der schönsten Flüsse Niederösterreichs: die Thaya.
Zuerst als Deutsche Thaya in nördlicher Richtung durch eine kuppige Wiesen- und Feldlandschaft mäandernd, erreicht der kleine Fluss die von zahlreichen Kriegen und Feuerbrünsten geplagte, altehrwürdige Stadt Waidhofen.
Viele alte Mühlen säumen die Ufer der lieblichen Thaya auf ihrem weiteren Weg durch ein breites Muldental.
Bei Dobersberg drängen die harten Granit- und Gneisriegel des Gilgenberger Waldes den Fluss in südöstliche Richtung, und die Thaya zerfurcht die bucklige Hochfläche in einem vielgewundenen, engen Waldtal, das sich nach der Ortschaft Karlstein etwas weitet.
Doch schon bald säumen wieder steil abfallende Fels- und Waldfluchten das einsame, schluchtartige Tal, das die Thaya über viele Kilometer bis zur österreichisch-mährischen Grenze bei Drosendorf durchfließt.
Als Grenzfluss mehrmals von einem Staatsgebiet ins andere wechselnd, wird die Thaya (Dyje) schließlich unterhalb Znojmo (Znaim) zum regulierten und aufgestauten Aufluss, der bei Hohenau an der slowakischen Grenze, weit im Osten Österreichs, nach einem 340 km langen Weg in die March mündet.
Eine Kanutour auf der naturbelassenen Thaya, bei der alle Teilnehmer einander helfen müssen um die vielen alten Wehre zu bewältigen, lässt uns alle zu Freunden werden. Bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen hat Herr Schmölz Erich für die Gruppe das folgende Gedicht vorgetragen:
Abschlussgedicht zur Thaya-Kanufahrt
vorgetragen am 27.5.2006 im Gasthof Strohmer in Raabs an der Thaya
Lieber Peter, liebe Burgi, lieber Heinz!
Bisher habt ihr uns gut geführt,
weshalb euch unser Dank gebührt.
Ihr zeigtet bei der Kanu-Tour
die schöne Thaya-Fluß-Natur.
Peter hat uns aufgeklärt,
wie man sicher und richtig fährt.
Er führte uns mit viel Geduld,
wer wassern ging, war selber schuld.
Auch den Heinz den muß ich loben,
wir fühlten uns gut aufgehoben.
Die Burgi spielte den Chauffeur
und führt' das Auto hin und her.
Die Kanufahrt hier auf der Thaya
die war ein echtes Abenteuer,
so mußten wir gar manche Wehren
durch Brennesselwildnis queren.
Heinz und Peter taten sich plagen
die Kanus zu ziehen und zu tragen.
Dann nach den Weheren, das Hundsgemeine:
Slalomfahren über die Steine.
Die beiden tapferen Sabinchen
die spielten Versuchskaninchen.
Wer es geschafft hat ganz geschickt,
der lächelt zufrieden und selig beglückt.
Manch Ehe ward auf die Probe gestellt,
wenn einer von beiden die Richtung verfehlt.
Manch Stiefel wurde mit Wasser gefüllt
und manche Hose mit Wasser gekühlt.
Zerfetzte Kleidung und blaue Flecken:
Indiander müssen den Schmerz wegstecken!
So mancher seine Kamera mitführt,
die Tour wird bestens dokumentiert.
Noch etwas schaffte der tüchtige Peter:
wir fuhren die Tour bei trefflichen Wetter.
Regnen ließ er es nur in der Nacht,
weil es uns da nicht gar soviel macht.
Und er hat auch die Wirtin präpariert,
daß sie uns köstliche Speisen serviert.
Peter, du hast dir viel Mühe gemacht
und uns gut wieder nach Hause gebracht.
Drum Peter, hier ein kleines Geschenk,
wenn du es trinkst, an uns bitte denk!
Mit der Kamera vom Hans kannst probieren
die Kanus im Wasser von unt' fotografieren.
Damit der Heinz auch an uns denkt,
kriegt auch er etwas geschenkt.
Die Burgi kriegt einen Blumenstrauß
und zum Hochzeitstag recht viel Applaus.
Zum Abschluß sag ich nur soviel:
Eine Handbreite Wasser unter dem Kiel.
Uns würde es aber schon reichen,
wenn die Steine von selber ausweichen.
Erich Schmölz
Fotos und Infos über unsere Tour 2005 findest du unter www.members.a1.net/helnwein/thaya
viele weitere informative Fotos unter Urlaub-Anbieter |